Atmung

„Gehemmtes Atmen ist zur Volkskrankheit geworden“, so Leonard Orr, einer der Begründer der Atemtherapie.

Die Ursachen von flacher, oberflächlicher Atmung sind Anspannung, Druck, Sorgen, Stress, Ärger, Selbstzweifel und viele andere negative Gefühle bis hin zu traumatischen Belastungsstörungen. Dies kann zu vielfältigen seelischen und körperlichen Beschwerden führen. Häufig entstehen z. B. Rücken- und Nackenschmerzen, Magen- und Darm-Beschwerden, Schlafstörungen oder Kopfschmerzen, aber auch Burnout-Symptome, Depressionen, Ängste und andere seelische Störungen.

Durch die Atemtherapie können Sie Ihre alte verloren gegangene Lebensqualität wieder erlangen. Wenn Sie sich auf das tiefe verbundene Ein- und Ausatmen innerhalb einer ein- bis anderthalbstündigen Atemsitzung einlassen, werden Ihre Lunge und andere Organe gestärkt. Der Körper wird auf Dauer flexibler und beweglicher und es entsteht ein heilsamer Effekt für Körper und Psyche. Äußere Flexibilität ermöglicht innere Beweglichkeit und eröffnet neue Perspektiven. Beim verbundenen Atmen können alte, unbewusste seelische Konflikte durch eine neue Sichtweise aufgelöst werden. Innehalten und Achtsamkeit sind wichtige Aspekte in der Atemtherapie. Sie lernen, Ihren Atem zu beobachten und dem Atemfluss zu lauschen. Der Atem ist dabei der Schlüssel, um wieder Ihre eigene Mitte zu finden und energetische Blockaden zu lösen.

Bei der ganzheitlich integrativen Atemtherapie gibt es einen gesprächstherapeutischen Teil, in dem Problemlösungen aufgezeigt und Ziele erarbeitet werden und einen körpertherapeutischen Teil, wo geatmet wird und beide Teile miteinander verbunden werden. Im körpertherapeutischen Teil wird, je nach Thema der Sitzung und Problemstellung, entweder im Sitzen oder im Liegen geatmet.